Wie haben vom 06.07-28.07.2026 die Autorundreise „Alaska und Yukon Adventure“ mit Kanadareisen.de gebucht. Wir mussten leider auf die Strecke über den Top of the Word Highway verzichten, da der Autovermieter uns die Zustimmung über diese Gravelroads nicht gegeben hat. Kanadareisen.de hat sich aber gleich um Ersatz gekümmert, so dass wir den schönsten Tag unserer Reise hatten und stattdessen eine Schiffsreise zur Hauptstadt Alaskas Juneau machen konnten. Die Autorundreise ging ganz klassisch über die kleine Cowboystadt Talkeetna und dann zum Denali Nationalpark, wo wir die Denali Adventure Bustour gemacht haben. Trotz schlechten Wetters kann man diese Tour sehr empfehlen (Tiere: 2 Grizzlybären, 1 Elch und Caribous).
Danach fuhren wir nach Fairbanks, Tok und dann nach Haines, um am nächsten Tag mit dem Schiff nach Juneau zu fahren. Absolut empfehlenswert. Auf dem Weg dahin haben wir Buckelwale, Delfine, Schweinswale, Seeotter, Seelöwen und ganz viele Weißkopfseeadler gesehen. Der nächste Abschnitt führte uns nach Whitehorse, Skagway und Haines Junction, wo wir uns den Kulane Nationalpark angeschaut und u.a. 3 Schwarzbären gesehen haben. Weiter ging es wieder nach Tok und dann zum Matanuska Gletscher, wo wir eine geführte Tour auf den Gletscher machen konnten – spannend. Zum Abschluss unser 22-tägigen Tour fuhren wir dann auf die Kenai Halbinsel, erst nach Seward, dann nach Homer, toll. In beiden Städten haben wir jeweils eine Bootstour gebucht, wieder mit Buckelwalen, Gletschern und Regenwäldern.
Abschließend: Alaska/Yukon ist sehr einsam, teilweise kann man 100 Kilometer ohne Handyempfang über Schotterpisten fahren, ohne das man ein Auto sieht. Es ist eine sehr spannende Erfahrung, die uns aber Spaß gemacht hat. Ist aber sicherlich nicht für jeden geeignet. Die Weite, die Natur und die Tiere sind einmalig. Wir haben 5 Schwarzbären, 3 Grizzlybären, ca. 30 Elche, ca. 300 Weißkopfseeadler, viele Buckelwale, Schweinswale, Delfine, Papageientaucher, Caribous, Kraniche, Tundra Erdmännchen, Füchse, Eichhörnchen, Seeotter, Seelöwen etc. gesehen. Viele ganz dicht. Außerdem sind wir 4 mal in die USA und 3 mal nach Kanada eingereist, ganz ohne Probleme. Keine Nachfragen nach Social Media u.ä. Die Unterkünfte waren alle super und individuell. In Tok haben wir in einer gemütlichen Holzhütte im Wald geschlafen und wurden von den Eigentümern sehr liebevoll bekocht. In Haines waren wir in einem über 130 Jahren alten Bordell untergebracht und in Homer direkt an der Landspitze „Homers End“. Wir konnten direkt aus dem Hotelfenster Seeotter beobachten. Wir vermissen jetzt schon Alaska und den Yukon.
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